Die Freiberger Bergbaugeschichte im Überblick

Das Bergbaugebiet um Freiberg (Freiberger Revier) zählt zu den bekanntesten Bergbaugebieten nicht nur in Sachsen, sondern in auch in Europa. Zwischen 1168 und 1969 wurden hier 800 Jahre lang Erze gefördert und verarbeitet. Der Freiberger Bergbau war in dieser Zeit wesentlicher Schrittmacher der wirtschaftlichen Entwicklung in Sachsen und trug maßgeblich zu Reichtum und Macht der sächsischen Markgrafen bzw. Kurfürsten und späteren Könige bei. Technische Neuerungen des Freiberger Bergbaus kamen weltweit in anderen Bergbaugebieten zum Einsatz. Die 1765 gegründete Bergakademie Freiberg ist heute die älteste noch bestehende montanwissenschaftliche Bildungseinrichtung der Welt.

Grundlage des Freiberger Bergbaus sind zahllose Erzgänge variskischen Ursprungs, welche die Gneise, Glimmerschiefer und Phyllite des kristallinen Grundgebirges bis in eine nachgewiesene Teufe von ca. 900-1000 Metern durchziehen. Etwa 1100 dieser Gänge wurden im Laufe der Bergbaugeschichte mit Namen versehen. Je nach Mineralführung der Erzgänge wurden diese u.a. in die Zinn-Wolfram-Formation, die kiesig-blendige Bleierzformation, die Edle Braunspatformation, die Flourbarytische Formation und die Wismut-Kobalt-Nickel-Silber-Formation unterschieden. Die Ganglänge kann mehrere hundert Meter erreichten, die Mächtigkeiten bewegen sich meist im Zentimeter- bis Dezimeterbereich. In den ersten Jahrhunderten der Freiberger Bergbaugeschichte dominierte die Silbergewinnung, später konzentrierte sich die Gewinnung auf Blei, Zink, Zinn, Kupfer und weitere Buntmetalle.

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